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Thema: Objekt Riese: Objekte in der Umgebung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von 544willy
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    Objekt Riese: Objekte in der Umgebung

    RIESE steht fuer das GEsamtbauvorhaben in Nierderschlesien im Eulengebirge.
    Dazu gehoeren nicht nur die untertaegigen Anlagen auch die Unterkuenfte die mit der Infrastruktur entstehen.
    Begonnen wurde im November 1943. Auf der Grundlage eines Befehls vom Sommer 1943 ( Ausweichbewegungen der Dienststellen der Reichsregierung.... gute bei HGKampe im Heft Zossen/Wuensdorfbeschrieben....)

    Im Fruehjahr 1944 uebernahm die Bauleitung die OT um den schleppenden Baufortschritt zu forcieren. Die Bauarbeiten wurden im Februar 1945 eingestellt und die Bauplaetze evakuiert. Es gab nur noch die Ausweichbewegung ins Reichsgebiet!
    Geplant vom Planungsstab Schmelcher. nachfolgend die Planungsgroeszen..

    Nutzfläche RIESE (aus Seidler Ziegert, „Die Fuehrerhauptquartiere“)
    Nutzflaeche gesamt von RIESE 194.232 m²
    davon Baracken, Blockhaus 99.030 m²
    davon Massivhaus, Betonbaracke 44.802 m²
    davon Stollen 40.160 m²
    davon Bunker 10.240 m²
    Bauten RIESE und deren Zuordnung (aus Seidler Ziegert, „Die Fuehrerhauptquartiere“)
    Bunker Fuehrerhauptqartier 5.240 m²
    Bunker OKH 5.000 m²
    Stollen Fuehrerhauptqartier 6.250 m²
    Stollen OKH 16.750 m²
    Stollen OKL 13.000 m²
    Stollen RFSS 3.600 m²
    Stollen (Reichsausenministerium (RAM) 560 m²
    Massivhaeuser Fuehrerhauptqartier 7.000 m²
    Massivhaeuser OKH 12.000 m²
    Massivhaeuser OKL 6.000 m²
    Massivhaeuser RFSS 3.000 m²
    Massivhaeuser RAM 16.802 m²
    Baracken Fuehrerhauptqartier 18.750 m²
    Baracken OKH 37.000 m²
    Baracken OKL 16.000 m²
    Baracken RFSS 19.000 m²
    Baracken RAM 8.280 m²
    Die Umsetzung der erforderlichen Tagwerke von 6,3 Millionen im Drei-Schicht-Betrieb konnte nur
    mit einem Heer von Arbeitskraeften bis August 1945 bewaeltigt werden.

    wird spaeter fortgesetzt... vy73 willy

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von 544willy
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    Daumen hoch AW: Objekt Riese in Schlesien

    "Chefbaumeister" fuer Sonderbauvorhabens war Architekt Siegfried Schmelcher. Er arbeitete nach dem Studium der Architektur an der Hoeheren Technischen Staatslehranstalt fuer Hoch und Tiefbau und an der Akademie fuer Angewandte Kunst in Muenchen. Sein Dienstherr war der Generalinspektor fuer das Deutsche Strassenwesen, Dr. Fritz Todt. Todt beauftragte ihn 1939 mit der Planung der Fuehrerhauptquartiere. In Schmelchers Baustab arbeiteten 30 Mann. Die meisten waren seine ehemaligen Studienkollegen. Sein Vertreter war Leo Mueller.

    Tiefbauplanung Dipl.- Ing Franz Werr und Dipl.- Ing. Fritz Kaiser
    Elektroplanung Dozent Otto Brotmann (TH Danzig)
    Sanitaerplanung Edmund Gassner
    Heizungsplanung Dipl.- Ing. Thuenle
    Landschaftsplanung (Tarnung) Wilhelm Hirsch
    Lueftungsplanung Dipl.- Ing. Meier Windthorst (Draegerwerke Luebeck)

    Sein Planungsstab bekam den Namen „Sondereinsatz Schmelcher“ und nahm Sitz in Berlin, Pariser Platz 3. In Berlin, Moltkestraße wurde ein grosses Lager fuer Einrichtungsgegenstaende (Moebel, Teppiche, Lampen, Bettzeug etc. ) eingerichtet. Aus diesen wurden die FHQ ausgestattet.
    1942 meldete sich Schmelcher freiwillig zum Militaerdienst. 1943 holte ihn Minister Speer von den Gebirgsjaegern aus Mittenwald zur Organisation Todt (OT) zurueck. Er bearbeitete die Plaene fuer das FHQ RIESE in Niederschlesien.

    Bei Herrn HG Kampe in den Militaergeschichtlichen Blaettern zu "Zossen-Wuensdorf 1945" wird ueber die sogenannte Ausweichbewegung der Obersten Reichsbehoerden bei Verlust des Dienstsitzes sehr ausfuerhlich berichtet. Nach einer Zusammenkunft im Oberkommando der Wehrmacht gab es kurze Zeit darauf einen Grundsatzbefehl vom 17. Juli 1943 der diese "Ausweichbewegung" der Reichsbehoerden regelt.

    Das FHQ Riese, bestehend aus den Komplexen....
    * Burg Fuerstenstein (Ksiaz) Umbau der Burg und Stollensystem im Berg
    * Dorfbach (Rzeczka) Stollensystem und temporaeres Verstaerkeramt
    * Wuestewaltersdorf (Walim) Stollensystem
    * Saeuferhoehen (Osowka) Stollensystem und Bunkerbauten, Massivhaeuser
    * Jauerig (Jugowice Gorne) Stollensystem aus zei Komplexen
    * Wolfsberg (Wodlarz) Stollensystem bei Wuestegiersdorf
    * Rahmenberg und Falkenberg beides Stollensysteme

    Der Baubeginn war im November 1943 durch die Industriegemeinschaft Niederschlesen. Ab Fruehjahr 1944 uebernahm die OT die Baufueherung.

    Der Baustab OT fuer FHQ RIESE bezog in Schloss Salzbrunn in Niederschlesien Quartier.
    Das Buch Fuehrerhauptquartiere von Prof. Franz W. Seidler und Dieter Zeigert, ISBN 3-7766-2154-0 aus dem Herbig Verlag Muenchen ist fuer den interessierten Leser Pflichtliteratur. Herr Prof. Seidler ist ebenfalls der Verwalter des Nachlasses von Herrn Schmelcher und Leo Mueller und somit fuer Aussagen zu Objekt RIESE bedeutend.

    „Die Fuhrerhauptquartiere“ auf Seite 300 und ff. lesen wir....

    „Am 20 Juni 1944 unterrichtete Speer Hitler ueber die Planung. Als Ergebnis der Besprechung waren zunaechst nur der „Block I“ und vier Abschnitte eines „Block II“ zu bauen. Alle anderen Anlagen sollten folgen. Die Teilanlage Schloss Fuerstenstein war so weit voranzutreiben, dass sie moeglichst ab dem 1.November 1944 beziehbarsein sollte..... ... Speer sagte seinerseits zu, bombensichere Arbeits- und Wohnraeume bis A u g u s t 1945 zu schaffen.
    Fuer die Durchfuehrung der Arbeiten gruendete die OT- Zentrale eine neue Oberbauleitung unter dem Oberbaurat Meyer als Einsatzleiter. Ihr Sitz war in Bad Charlottenbrunn mit einer Zweigstelle in Tannhausen (Jedlinka) im Schloss von Fuerst Pueckler.

    Die Plaene fuer RIESE stammen von Prof. Herbert Rimpl, dessen Ingenieurbuero in der Klosterstrasse 80/82 in Berlin saemtliche Bauvorhaben der Ruestungsindustrie ueber eine Million Reichsmark zu ueberpruefen hatte und im Auftrag des Ruestungsministeriums Plaene fuer die Verlagerung von Industrieanlagen unter die Erde ausarbeitete.

    Zu den Baufirmen, die bei RIESE eingesetzt waren gehoerten Gustav Duebner (Berlin) als Baugruppenfuehrer, sowie Huta (Breslau), Heinrich Butzer (Berlin) und Philipp Holzmann (Breslau). Der 25 koepfige Planungsstab der OT hatte seinen Sitz im Haus des Breslauer Textilfabrikanten Schmelz bei der Schirgenschaenke. Das Materiallager war unweit davon in der stillgelegten Textilfabrik in Wuestewaltersdorf eingerichtet.....
    Am 28. September 1944 brachte er (Schmelcher) das endgueltige Bauprogramm mit. Xaver Dorsch kam am 28. Januar 1945 nach Bad Charlottenbrunn, um sich ein Bild vom Baufortschritt zu machen. In diesen Tagen sank die Temperatur auf -23° Celsius.....

    Der Rueckzug aus dem Baugebiet der Leute der Organisation Todt begann nach der Offensive der Roten Armee im Februar 1945

    wird fortgesetzt willy

  3. #3
    räps
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    AW: Objekt Riese in Schlesien

    Hallo Willy, einfach Klasse! Bitte fortsetzen.
    Gruß Jürgen

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von 544willy
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    AW: Objekt Riese in Schlesien

    Regelbauten
    Es gab 4 Arten von Unterkunftsbauten fuer die FHQ.
    • Oberirdische oder teilweise in die Erde versenkte Bunker mit befestigten Zugaengen. Im Verlauf des Krieges ergaenzten Bergstollen die Hochbunker.
    • Massivhaeuser, die zu Wohn und Arbeitszwecken umgebaut wurden.
    • Blockhaeuser, einetagig und ohne Keller als Staenderbauten oder Baracken aus vorgefertigten Holzbauteilen, aufgestellt auf Beton Bodenplatten.
    • Ummantelte Baracken aus Holzbauteilen. Im Abstand von 10 bis 30 Zentimeter von der Wandung wurde eine Schale aus 30 bis 60 Zentimeter dicken Stahlbeton gefertigt und mit einer Spannbetondecke ueberdacht. Die Fenster der Baracken wurden mit Oeffnungen ausgespart und mit vier Zentimeter dicken Stahl Fensterlaeden von aussen gesichert (Spitterschutz). Die Eingangstueren (1,80x2,50) m gross, wurden mit zwei Zentimeter dicken Stahlplatten verschlossen.

    Als Neubauten erhielten Stahlbetonbunker bzw. spricht man in diesem Zeitraum von Eisenbetonbauten Decknamen von maennlichen Vornamen.

    Die FHQs bestanden aus einer Vielzahl unterschiedlicher Unterkuenfte... wie oben angefuerht Planungsvorgaben von Schmelcher bzl. Riese. Zuzueglich kamen noch gemiete, gepachtete Schloesser villen u.a. gute Haeuser in betracht.
    Fuer die Planungsvorgaben zum Sonderstab Schmelcher gehoerte auch der Personalstaerke. Dieser war bei RIESE mit ca. 27.244 Mann angegeben.
    (ausfuehrlich im Buch Fuehrhauptquartiere von Seidler / Zeigert)

    Fuer die zukuenftige Unterbringung waren deshalb auch die waehrend der Bauzeit genutzten Lager fuer die Arbeitskraefte (OT- Arbeiter, Freiwillige, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene) nicht zu vernachlaessigen.

    Regelbauten gab es auch fuer die Baracke aus Holz
    • RAD- Baracke, Gebaeudetiefe 8,14m, Elemente Breite 1,10m, Wandhoehe 2,55m im 3,30m Raster auf Laenge erweiterbar.
    • BfH- Baracke Gebaedetiefe 5,00m o. 7,50m o. 10,00m o. 12,50m u. 15,00m, Elementebreite 1,25m Raumhoehe 2,75m o. 3,25m in Verlaengerungen um je 1,25m erweiterbar.
    • Typ Z701 (Zimmerhandwerk) Gebaeudetiefe 12,50m Hoehe von 2,64m und einer Laenge von 42,50m. Die Typen „Protektorat“ und „ RLM“ hatten gleiche Abmessungen.
    • Typ OKH260 Gebaeudetiefe von 9,56m Seitenwandhoehe 2,65m, Raster fuer Verlaengerung 4,50m.
    • Typ OKH FG263; Gebaeudetiefen von 12,60m, Raumhoehe 4,02m in beliebiger Verlaengerung von je 4,50m.
    • Typ FLA Gebaeudetiefe von 5m, Raumhoehe von 2,25m, in beliebiger Verlaengerung von 2,50m im Raster von 1,25m.

    Die Ausstattung erfolgte mit Elektroinstallation und Dauerbrandoefen mit Heizflaechen zu 1 m², 1,4 m² oder 2 m². Die Fertigung erfolgte auf rationelle Art (Serie) in Fertigungsbetrieben auf der Grundlage eines Rahmenkriegsauftrag. Die Fundamente der Baracken wurden nach oertlichen Verhaeltnissen aus Mauern, Mauerpfeiler oder Holzpfahlrost hergestellt. Diese Baracken konnten unter Anleitung von ungelernten Personal montiert werden. Die Verbindung der Wandelemente erfolgte ueber Huelsenmutterschrauben, die Abdeckung der Trennstellen wurde mit Doppeldeckleisten realisiert. Die Dachplatten wurden im Werk bereits mit Teerpappe gegen Wasser abgedichtet. Tueren und Fenster waren fertig in den Wandelementen eingebaut. Dachdurchfuehrung (Schornstein) wurden im Werk in die Dachplatten aus feuerfesten Material eingebaut. Als Heizung erhielten die Baracken den sogenanten Todt-Ofen aus Schwarzblech, eine Erfindung des OT- Keramiker Eska. (Quelle: nach Seidler, Zeigert „Fuehrerhauptquartiere“)

    Andere Regelbauten zu Baracken sind bekannt, wie zum Beispiel
    • Sanitaetsbaracken,
    • Kuechenbaracken,
    • Waschbaracken,
    • Toilettenbaracken u.a.,
    hier nicht naeher beschrieben.

    wird fortgesetzt, willy

  5. #5
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    AW: Objekt Riese in Schlesien

    Stollensysteme

    (Wehr)geologische Untersuchen waren vor Beginn der Bauarbeiten der OT vorgeschrieben. Der Vortrieb erfolgte mit Bohr- und Sprengarbeiten. Vortriebsleistung haengen von Gestein ab. Vortriebsleistung mit zwei Viermann Handbohrer (pressluftbetrieben) in 24 Stunden:

    • Phyllitschwarzschiefer 0,80m
    • Buntsandstein 1,45m
    • Mergel 9,80m

    Vortriebsleistung mit Froehlich-Maschinen
    • Buntsandstein 3,68m

    Bewetterung erfolgte ueber Lutten bis zur Ortsbrust an der Stollendecke, die Luft wurde an der Orstbrust abgesaugt. Das Material des Ausbruches wurde mit Gruben oder Feldbahnen aus der Strecke gefahren und auf Halden verkippt. Ein umfangreiches Schienen- und Strassennetz findet der interessierte Besucher noch vor Ort (Martyererweg).

    Der Ausbau der Stollen in nicht tragfaehigem Gebirge erfolgte mit Rundholz, die Auskleidung der Stollenprofile erfolgte hinter der Vortrieb mit Stahlbeton oder Mauerwerk. Die Abdichtung der inneren Gewoelbelaibung erfolgte mit Dichtungsbahnen oder wasserdichten
    (gummihaltig) Kanalputz.

    Bei der Gestaltung wurde ebenso auf eine eventuelle Waffenwirkung geachtet (Detonationssack, Gasschleusen, Eingangsverteitigung, Luftschacht (Abluft/Zuluft/Kuehlung/Filter) -gestaltung, Wasserversorgung (Brunnenkaverne, Tiefbrunnen,Wassertank), Abwasserentsorgung, Abwasserbehandlung (Klaeranlage biolog., Emser Brunnen), Heizanlage, Elektroinstallation (Generatoranlagen, Batterieraum, ).

    Die Stolleneingaenge erhielten eine starke Stahlarmierung gegen Bombentreffer. Im allgemeinen fuehrte der Gang vom Eingang so weit weg, bis eine Ueberdeckung von ca. 30 m bis 50 m Erdreich erreicht war.

    Dann kam eine Wand zum Abfangen der Druckwelle bei Detonationen (Detonationssack). Dahinter befanden sich die Zugangsverteidigung und Gasschleusen von denen aus, ueber das Gangsystem der Stollen, die zu beiden Seiten angeordneten Kavernen ereichbar waren.
    Schaechte wurden so gestaltet, dass eine eingeworfene Granate keinen Schaden anrichtet (seitlicher Versatz).

    In der Stollensohle wurden Rinnen 30 cm breit fuer drueckendes Wasser aus dem Berg und fuer evtl. Installation eingebracht. Abwasser wurde separat gefuehrt, gesammelt und entsorgt. (Quelle: nach Seidler, Zeigert „Fuehrerhauptquartiere“).

    Andere Installationen erfolgten im Deckenbereich.
    In der Anlage Dorfbach (Rzeczka) kann man noch unterschiedliche Arten
    • der bergmaennischen Auffahrung der Stollensysteme und
    • der Rinnensysteme in der Sohle fuer die Installation und der Wasserfuehrung
    sehen.
    Skizzen der Ausbautechnologie fuer Untertage-Anlagen (UTA) aus der Anlage Dorfbach (Rzeczka) findet der interessierte Leser in der Quelle nach D. Garba „Riese“ S. 53

    Hohe Hallen werden mit zwei Stollen aufgefahren. Der untenliegende Stollen dient als Transportstecke des Abraumes. Dazu werden in regelmaeßigen Abstaenden beide Stollen mit einem Durchschlag verbunden in dem in Folge der Abbraum des oberen Stollen in bereitgestellte Loren der Grubenbahn verbracht werden.

    Der Ausbau mit Beton Dicke ca. 30cm bis 60 cm erfolgt analog nach Abbildung 20. Die Richtung der Stollensysteme wurde mit Markscheidung (bergmaennische Vermessung) festgelegt und der Vortrieb danach ausgerichtet. Fuer die Richtung wurde im Deckenbereich der Stollen ein(mehrere) Lot gefaellt. Das Steigen und das Fallen der Stollen ermittelt der Markscheider (bermaennischer Vermesser) mit dem Winkellineal. Ein sogenannter Markscheider-Kompass enthaelt alle diese Elemente.

    Der Baufortschritt wird in vier Phasen eingeteilt
    • Vortrieb
    • Vollausbruch
    • Eingeschalt
    • Betoniert

    Wenn wir diese Spezifikation auf den Baufotschritt im Objekt Ksiaz anwenden, so ist dieses f o r c i e r t e Objekt bei weitem nicht fertiggestellt. Nach den Dokumentationen von D: Garba „Riese“ und der Fotodokumentation „Riese“ vom Team Delta, http://www.team-delta.de/ sind in Fuerstenstein Untertage erst ca. 65% des Rohbaues erbracht. Auf bildliche Darstellung will ich so weit es geht verzichten. Im Link "team-delta" werden ausreichend Bilder und Darstllungen der Stollensysteme bei Riese gezeigt.

    Die Bauunterlagen RIESE der OT gelten bislang als verschollen.

    wird fortgesetzt, willy

  6. #6
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    AW: Objekt Riese in Schlesien

    Weitere Links zum Thema RIESE werden hiermit angegeben...

    http://www.geocities.com/CapeCanaveral/1325/riese.htm
    http://www.fhquriese.mynetcologne.de/index.htm

    Weitere Links zum Thema „Objekt Riese“
    http://oriese.webpark.pl/rudiger.htm
    http://www.gtgj.de/archiv/indexa.htm...ler_leb44.html
    http://www.team-delta.info/Forum/showthread.php?t=880
    Es gibt Buecher ueber das Objekt Riese und Umgebung die veroeffentlicht wurden von Piotr Kruszynski, Dariusz Garba und den Autoren Kowalski, Kudelski, Rekuc sowie anderen Autoren. Es werden auch vielfach Vermutungen angestellt. Hobby Forscher und Historiker versuchen fuer diese geheimen Bauvorhaben 60 Jahre danach, Erklaerungen zu finden. Die Bauarbeiten in
    Niederschlesien wurden ab Fruehjahr 1944 forciert und im Februar 1945 eingestellt.

    K e i n Bauvorhaben am Objekt „Riese“ wurde fertiggestellt. Dabei steht der Deckname „Riese“ fuer die gesamten Bauvorhaben am FHQ in Niederschlesien!

    Nachrichtentechnische Infrastruktur - Fuehrungsnetze
    Betrachten wir die nachrichtentechnische Infrastruktur erkennen wir nicht nur eine eine Defensiv und eine Offensivplanung der Fuehrungsnetze im III. Reich sondern auch die Nervenstraenge der damaligen Hierarchie und deren Bauten.

    Interessant ist auch der Ausbau (4-fach) des Seekabels nach Ostpreußen, Berlin Swinemuende Koenigsberg, das Ostpreußenkabel - 34. Uebrigens wurde auch die Seekabel von Ostpreußen / Reval nach Finnland von den Mitarbeiten des FAdRLM angezapft und der internationale Telefonverkehr, insbesondere der diplomatische Telefonverkehr mitgeschrieben aus "angeschliffenen" Telefonleitungen (aus dem e-Buch „Reich Hoert Mit“, von David Irving).
    Mit den (offensiven) Aufmarschplanungen Ost der Wehrmacht ab 1938 fuer die Aufmarschraeume der Armeeoberkommandos (AOK) Nord, Mitte, Sued entstanden auch Plaene fuer die Fuehrungsstellen mit den dazugehoerigen Nachrichtenzentralen. Siehe auch Luftnachrichtenverbindung und deren Fuehrungsnetze!

    Bild einfuegen von HG Kampe
    wird fortgesetzt, willy

  7. #7
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    AW: Objekt Riese in Schlesien

    Anmerkungen zu #3. Nicht als Kritik an Willys Arbeit, sondern nur als Ergänzung/Meinung zu verstehen.

    Alle genannten Zahlen der geplanten Flächen entstammen dem Nachlaß Schmelcher, sind also nicht gegenzuprüfen. Es gibt viele Hinweise auf deren Stimmigkeit, allerdings genau so viele Indizien, die zumindest in Teilen dagegen sprechen. Das betrifft insbesondere die Verhältnisse von Bunker- und Stollenflächen im Vergleich von Planung und bekannter/gemeldeter Fertigstellung. Kann mir jemand einen Bunker in Riese nennen? Also ich kenne keinen. In Seidler/Zeigert findet sich ein Bild von Manninger, das den Führerbunker in offener Bauweise als sehr wenig fortgeschrittene Baugrube im Januar 45 zeigt. Mal davon abgesehen, daß´scheinbar keiner weiß, wo er liegt: Die Diskrepanz zwischen Planungsgrößen, gemeldeten Baufortschritt und heutigen Erkenntnissen ist offensichtlich.

    Die Angaben zu Baubeginn und Bauende sind diejenigen, die durch Befehle und die Schmelcher-Unterlagen nachweisbar oder zumindest wahrscheinlich sind. Dabei sind einige Dinge bei Seidler/Zeigert durchs Rost gefallen. Stichworte dazu:
    - Planungszeitschiene: Zwischen Rückkehr Schmelcher von den Gebirgsjägern bis zum Vorliegen einer durch Rimpl bestätigten Planung lag weniger als ein Monat!
    - wesentlich früherer Beginn von Teilbaumaßnahmen sowohl im Gelände als auch für die Fernmeldeanbindung.
    - ernsthafte Hinweise auf Arbeiten über den Februar 45 hinaus; keine generelle Evakuierung im Februar 45

    Gruß

    Dieter

  8. #8
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    AW: Objekt Riese in Schlesien

    kurze darlegeung zu dieters ergaenzung

    * zahlen schmelcher..... diese zahlen sind planungsvorgaben fuer den planungsstab (ca. 30 Ing. + Archi.) um die groesse der ausfuehrung vorab zu erkennen und festzulegen... keine in folge der zeit verwirklichten tatsaechlichen groessen.

    * manninger propagandakompanie der organisation todt.... die OT betrieb eigene propaganda. kriegsmaler, journalisten u.a. waren fuer die darstellung der bauvorhaben beauftragt... die beiden bilder die manninger zeichnete waren die stollenanlagen in dorfbach (rzeczka) und der LS- bunker auf der saeuferhoehe als (osowka, silownia) bezeichnet. die bezeichnung "Fuehrerbunker" diente propagandistischen zwecken.

    * Baufortschritt - planungsgroessen.... die OT fuerte uber den "...baufortschritt..." und ueber den "Ausbauzustand" auf der Baustelle (oertliche Bauleitung) die sogenannte "Baufortschrittskarte" (so hiessen die dinger), die einzelnen objekte im baukomplex wurden als "Baupunkte" mit einer objektnummer versehen. wie bereits gesagt...

    Der Ausbauzustand (Baufortschritt) wird durch die OT an den Baupunkten bei RIESE in vier Phasen Rohbau eingeteilt

    Rohbau
    • Vortrieb
    • Vollausbruch
    • Eingeschalt
    • Betoniert

    Ausbau
    • Gebaeudetechnik
    • Lueftung
    • Heizung
    • Elektro
    • Sanitaer
    • Nachrichtentechnik
    • Kabelverteilung
    • Vermittlungen
    • Verstaerkeramt
    • Netzersatzanlage
    • Akumulatoren
    • Waffen
    • MG
    • PAK
    • FLAK
    • etc.
    • Unterkunft
    • Moebelierung
    • Lazarett, Med-Punkt


    etc. wurden darin tabellarisch zusammengestellt und gemeldet. ich gehe von der annahme aus, das diese meldung nahezu korrekt gewesen sind (strafsystem bei falschmeldung).

    * fallen durchs rost.... baubeginn und bauende sind bei seidler/zeigert durchaus zeitnah dargestellt vergleicht man

    1. angaben zum aussenkommandos der AL (arbeitslager) im baukomplex riese,
    2. den sonderbefehl fuer die "....ausweichbewegung der oberen reichsbehoerden (ORB) bei verlust des dienstsitzes" vom juli 1943 (genauer termin in spaetere darlegung... ausweichbewegung).

    * planungschiene rueckehr schmelcher.... kein problem nach darlegung von seidler in der anfuehrung der quellen im o.g. buch wird deutlich, das schmelcher irgendwie an allen FHQ als architekt beteiligt war... im uebrigen macht der planungsstab die arbeit. daher ist es nicht relevant, ob nur ein monat oder sechs monate zwischen der rueckkehr von den gebirgsjaegern in mittenwald zum planungstab liegen. schmelcher organisierte den planungstab. die planungsarbeiten zu riese haben im jahr 1943 begonnen... ausweichbewegung der ORB bei verlust des dienstsitzes...

    * frueher beginn der teilbaumasznahmen.... ja die DRP baute selbst die fernmeldestrecken, nicht die OT. die nachrichtechnik war immer der Part der Post oder in geringen faellen der des Heeres (WNV) wehrmachtsnachrichtenverbindung. zur nachrichtentechnischen sicherstellung folgen darlegungen, vorab soviel

    1. der "Wirtschaftsaufbau Ost" bereitete mit dem nachrichtentechnischen aufbau im ostlichen reichsgebiet und im gernalgouvernement bis 1941 den angriffplan Barbarossa vor.
    2. die luftwaffe hatte bereits im ostlichen reichgebiet ihre durchgangsvermittlung in gebunkerten anlagen an der peripherie der bebauung errichtet.
    3. z.B. in niederschlesien wurde das fernamt in bechau (bechow), eine kleine unbedeutende stadt, modernisiert (verstaerkertechnik, waehlamt, bunker, etc.) das verstaerkeramt bechau mit bunker steht uebrigens 2007 fuer 50.000,- euronen zum verkauf.. von hier ging ein zwillingskabel Zw221 glaube ich zur fernkabelstrecke Fk26 nach FA Brieg (Brzeg) (Fk26 geht bis zum berlinerernkabelring uber breslau (wroclaw) primkenau muencheberg)

    * arbeiten ueber maerz 1945 hinaus.... ziehe ich nicht ausser betracht. die arbeiten der OT gingen bis "Ende Februar/Anfang Maerz". die OT zog sich nach abschliessenden arbeiten... was es auch immer heisssen mag... aus niederschlesien zurueck und bediehte mit ihren speziellen arbeitskraeften die baustellen-S3 im Johnastal und im Obersalzberg (Strub-kaserne 3 etagiger nachrichtenbunker mit 7 m ueberdeckung beton). einige AL im komplex riese wurden aufgeloest, andere erst am 10.05.1945 von der Roten Armee befreit.

    soweit zur anmerkung, der nachlass schmelchers uebergab prof. seidler dem budesarchiv, also immer recherchierbar....

    ich habe am ende meiner darlegungen spezielle fragen die mich und andrzej bewegen, vielleicht kann der eine oder andere der hier im forum wissenden uns zur nachrichtentechnischen infrastruktur in niederschlesien helfen.

    bis zum naechsten part, freundlichst willy

  9. #9
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    AW: Objekt Riese in Schlesien

    „Ausweichquartier“ fuer die politische und militaerische Fuehrung ?
    Festlegung der Reichsregierung zu Ausweichquartieren

    Obwohl fuer die Militaers ab 1937 eine territorial Expansion mittels Waffengewalt fuer Deutschland erkennbar war, gab es keine koordinierte Vorbereitung fuer eine geschuetzte Unterbringung der politischen Fuehrung.
    Nur die Oberkommandos des Heeres, der Luftwaffe und der (Marine) verfuegten ueber verbunkerte Hauptquartiere HQ (ZEPPELIN, KURFUERST, (KORALLE zu etwas spaeteren Zeitpunkt)). Diese Hauptquartiere beruecksichtigten nur den operativ wirksamen Teile des jeweiligen
    Oberkommandos (die „1. Staffel“). Andere Aemter verblieben in ihren Friedensquartieren (Bendlerblock).

    Selbst bei Kriegsausbruch 1939 fuhr Hilter mit seinem Sonderzug „AMERIKA“
    nur von den Chefs der Oberkommandos der Wehrmacht und des Wehrmachtsfuerhungstabes begleitet an die Front. Seine militaerischen Fuehrungsstaebe verblieben in Berlin im Bendlerblock, in Zossen (Heer) und in Podstdam (Luftwaffe). Diese Unzulaenglichkeiten in der Fuehrungsorganisation entsprachen nicht den Bedingung eines modernen Krieges. Ab September 1939 befahl Hitler den Bau eines festen Hauptquartiers fuer sich und den ihn
    begleitenden Stab. Als sich 1943 die Luftkriegslage in Deutschland immer weiter zuspitzte wurden Ausweichquartiere gesucht. Dieser interessante

    Zusammenhang ist ausfuehrlich in der Literatur von Hans Georg Kampe
    „Zossen-Wuensdorf 1945“, ISBN 3-932566-18-1 dargestellt.

    Am 13. Juli 1943 wurden die Staatsekretaere der „Oberste Reichsbehoerde“ zu einer Sonderbesprechung ins Oberkommando der Wehrmacht bestellt und mit der Vorbereitung der Ausquartierung der von ihnen vertretenen Ministerien und Verwaltungen beauftragt. Die Verlegungsdokumente wurden fuer die Ausweichunterkuenfte der Sonderstaebe der Obersten Reichbehoerden erarbeitet. Dazu gab es einen Befehl vom 17. Juli 1943 „... ueber die Unterbringung der Oberkommandos bei Grossschaeden...“ der das Ausweichquartier bei Verlust des Dienstsitzes regelte. Fuer Sonderstaebe der Obersten Reichsbehoerden Stand 14.10.1943 wurde festgelegt:

    Oberste Reichsbehoerde geplante Ausweichunterkunft
    RM und Chef der Rkzl. Wulkow bei Lebus
    Leiter der Parteikanzelei Schloss Koenigswalde, Kreis Ostersternberg
    Stab / Beauftragter fuer den Vierjahresplan Lebus, Museeum fuer Fruehgeschichte
    RM des Inneren Kuestrin, Schlosskaserne
    uswusf

    Jede dieser Reichsbehoerden erliess dazu eine Grundsatzanweisung. Parallel zu den Obersten Reichbehoerden liefen dazu die Massnahmen im militaerischen Bereich an.

    Im militaerischen Bereich war der Aufwand fuer eine Ausweichbewebung im Falle des Verlustes des Dienstsitzes auf Grund der Vielzahl von Staeben, Dienststellen und Verwaltungseinrichtungen um ein Vielfaches hoeher.

    Goebbels schrieb dazu im Tagebuch 10. Maerz 1945, ...OKW und OKH wollen im Ernstfall aus Berlin etwa 50.000 Mann evakuieren. So gross sind also unsere militaerischen Fuehrungsapparate.“

    Damit wird das ganze Ausmass einer Ausweichbewegung sehr deutlich.
    Im Zusammenhang mit dem Befehl vom 17. Juli 1943 ist die Baumassnahme „FHQ RIESE“ in Schlesien fuer den „Fuehrer“ und seine politischen und militaerischen Staebe zu sehen. Im November 1944 verlegte das FHQ Wolfschanze. Urspruenglich waren die Ausweichbewegungen fuer die Reichsregierung in den Raum Niederschlesien gerichtet. Da RIESE nicht fertiggestellt wurde und ebenso von den sowjetischen Truppen bedroht wurde, verblieb die Mitte Deutschlands (Zossen, Wuensdorf, Jueterborg,
    Ohrdruff), spaeter der Sueden (Berchtesgaden) und der Norden (Sengwarden und Muerwick in Schleswig-Holstein) fuer die Ausweichbewegung.

    (Quelle: HG Kampe, „Zossen-Wuensdorf 1945“, ISBN 3-932566-18-1, Meissler Verlag)

    wird fortgesetzt, bis zum naechsten part freundlichst willy

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von 544willy
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    AW: Objekt Riese in Schlesien

    kommen wir wieder zur nachrichtentechnischen infrastruktur

    Fuehrungsnetz fuer den Fall „Weiß“
    Die Abbildung zeigt die fernmeldetechnische Planung fuer die Angriffsoperation „Weiß“ oder „Fall Weiß“ (Ueberfall auf Polen 1939). Die gleichen Verbindungen von Zossen (OKH Zeppelin) waren auch von Ohrdruf (OLGA / Amt10) vorhanden. Das Heer plante Nachrichten Fuehrungs Verbindungen fuer den Verteidigungsfall (bis 1938) und intensiv fuer die Offensive an allen moeglichen Frontabschnitten. (Sondernetze mit verschieden Decknamen, geblieben ist Sondernetz Ottokar und Hermann)

    Entwicklung der geplanten Fuehrungs Nachrichten Verbindungen des Oberbefehlshaber des Heeres (Ob.d.H) HG Kampe, S. 83

    Forderung Fuehrungsnetz Gueltigkeit
    29.08.1933 Sonderleitungsnetz 1 und 2 01.09.33 bis 01.11.34
    19.10.1934 Heeressondernetz „Otto“ 01.11.34 bis 01.11.35
    27.06.1935 Stoerungsnetz „Ottokar“ 01.11.35 bis 06.10.36
    12.06.1936 Stoerungsnetz „Ottokar“ 06.10.36 bis 01.04.37
    11.02.1937 Stoerungsnetz „Ottokar“ 01.04.37 bis zum Krieg (Aenderung)
    03.08.1937 Stoerungsnetz „Hermann“ (Bereitstellung wurde angehalten)
    22.04.1938 Stoerungsnetz „Hermann“ 15.05.38 bis 28.02.39
    03.02.1939 Stoerungsnetz „Herrmann“ 28.02.39 bis zum Krieg

    Die Abbildung zum Stoerungsnetz Hermann ist von HG Kampe

    bis zum naechsten part, freundlichst willy

    p.s. die smilies sind einfach scheisze..... jahreszahl heisst 1938

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