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Thema: Bernau: IBR-2 » Sicht von Dabeigewesenen

  1. #1
    Benutzer Avatar von return41
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    Bernau: IBR-2 » Sicht von Dabeigewesenen

    Mit den kleinen "Randgeschichten" kommen wir hier eigentlich etwas vom Thema "Objekt Barnau" weg - aber dennoch:

    Es ist schon einiges bei unseren Transporten passiert, wo "normale Menschen" sagen, das ist nicht zu glauben.
    Deshalb sage ich auch immer: Jeder hatte sein Leben und seine Erfahrungen - wer nicht dabei gewesen ist, kann eigentlich nur dazu schweigen.

  2. #2
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    Ein gesundes neues Jahr für alle Mitstreiter. Stimmt schon das wir vom Thema abschweifen, aber wenn die Erinnerungen hochkommen ist man sehr mitteilsam.
    Kann leider keine Fotos des Objekts bei mir einsehen, aber der alte Schirrmeister Z.... wüßte da bestimmt mehr, so er noch unter uns weihlt.
    Was wurde denn aus dem Bagger und Raupenübungsgelände neben der Bahnlinie? Es hieß dort wurden mal Kfz verscharrt, als eine Kontrolle anstand-lt. Z.... !

  3. #3
    Benutzer Avatar von return41
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    Nicht neben der Bahnlinie .. oder eben doch - wie man es nimmt ...

    Erinnere Dich mal an die Stellflächen der Anhänge-Technik. Von den Hallen weg in Richtung Wald (ungefähr in der Verlängerung der beiden "Raupen-Auflieger" vom Lenz) sollte mindestens ein Seilbagger und ein LKW verbuddelt worden sein.
    Möglich ist alles - nach den Ansichten bei den letzten Besuchen hat jedenfalls niemand versucht, dort nachzugraben ......

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sprocky
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    Naja da ist mittlerweile schon jede Menge Gras bzw. Bäume drüber gewachsen. Was war eigentlich mit der Technik los, dass man sie verscharrt hat? War sie irreparabel, oder mußte sie einfach nur von der Bildfläche verschwinden? Kann mich da an die Fertigstellung in Ladeburg erinnern. Da wurde zum Schluss auch einiges an Technik mit verfüllt - so auch mindestens ein HW 80. Aber das war wohl bei einigen Baustellen so wenn die Fertigstellung anstand. Was da auch alles an Material bei der Rückführung transportiert wurde. Manches ist dann in den Offz.-Eigenheimen verschwunden.

    Wie war unser Motte damals: " Von Innen voll Much - von Außen voll Bier - das ist der Deutsche Baupionier!!! "

  5. #5
    Benutzer Avatar von return41
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    Wenn es stimmt - und ich sage mal so: Dieter Z. hat mich eigentlich nie belogen - dann war der Seilbagger nicht zu reparieren und der LKW ausgebrannt.

    Bei den Bestandsnachweisen muss aber auch etwas nicht gestimmt haben, ansonsten hätte man die Dinger ganz offiziell nach Eberswalde zum Schrotthandel gebracht.

    Vom HW-80 weiß ich nichts .. zu der Zeit war ich aber auch ????? Hmmm - wann genau soll das gewesen sein????

    Was nun die Offizierseigenheime angeht: Ich kannte einige, die ein kleines Gartenhäuschen ihr eigen nannten - aber Eigenheime??????
    Der einzige, der in Ladeburg einen kleinen Hof geerbt hat, war Oberfähnrich Manne W. - erst Schirrmeister 2. WSK und später Leiter Ratiomittelbau. Bei ihm stimmte aber die Nachweisführung bis zur kleinsten Schraube - ....
    Und dann gab es noch den (Fähnrichdienstgrad) Bodo P. , rechte Hand vom "Beinahe-Oberstleutnant", der ein kleines Anwesen im Nachbardorf hatte. Ansonsten haben alle Berufssoldaten, sofern sie eigenen Wohnraum hatten, in den adretten Plattenbauten zwischen Rüdnitzer Chaussee und Rollberg gewohnt.

    Im Rahmen der Fahrausbildung war es aber wohl möglich, dass ein LKW mit Anhänger in ein Werk fuhr, um Holzbetonsteine für den Gartenhausbau zu transportieren. Ebenso war es möglich, Betonkies oder Putzsand aus Sophienstädt mit einem T148S3 abzuholen.

    Wichtig war in jedem Falle ein unterschriebener Fahrauftrag UND die Quittungen der Lieferbetriebe. Was ich nicht erlebt habe, sind Fahrten, die auf Rechnung des Truppenteils an privat umgelagert wurden (ich möchte da aber auch nichts ausschliessen).

    Gruß

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sprocky
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    Das mit dem HW 80 müsste so Herbst '86 gewesen sein. Bei dem "Restbaumaterial" aus der Rückführung handelte es sich um Innentüren Zement bzw. Zementfarbe, Hölzer u.Ä.. Auf den Baustellen wurden kaum Lieferscheine geschrieben und speziel Nachts wurde verladen was auf die LKw's passte. Auch habe ich einmal in der Übergangszeit ein Föderband mit dem ZT 300 zu einen Eigenheimrohbau gebracht. Kann natürlich auch eine größere "Gartenvilla" gewesen sein.
    Grüße aus der Altmark

  7. #7
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    Hallo Mitstreiter, ich kann nur sagen,. das war so im IBR2. Die Technik soll wohl Überplanbestand gewesen sein und hat den Oberfähnrich im Herbst 87 sehr in Rage versetzt als die " Löffel" sie freigelegt haben. An sich war er da ja nicht so weich,- was rumliegt wird bloß naß- , einer seiner Lieblingssprüche.
    Allein aus unserem " Tschernobyl " wurden Massenhaft Materialien privatisiert, und das war gut so.
    In Langsdorf hab ich selbst gesehen wie die T100 HW80 und jede Menge Baumaterial versenkt hat und später das Areal von Hand bei Regen geharkt wurde.
    War vielleicht sinnvoller als unsere Massentransporte von Bauüberbleibseln, welche dann später in Bernau thermisch behandelt wurden oder zur Kippe kamen.
    Definitiv haben wir mal von Müllrose für Offiziere Garagenbauelemente rangekarrt, auch UB 632, T174 und S651 wurden von uns zu Wochenendeinsätzen gefahren.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sprocky
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    @Krazldude Ja so war es damals. es musste schön aufgeräumt sein. Was im Wege stand wurde verbuddelt. Geh ich recht in der Annnahme das du Mathieas aus dem kleinen Örtchen Hinter Boltenhagen bist? Warst Du schon dabei als wir im Winter im Park eine T100 anschleppen wollten, weil sie bei der Kälte nicht ansprang?

  9. #9
    Benutzer Avatar von return41
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    Zitat Zitat von Sprocky Beitrag anzeigen
    @Krazldude ...... Geh ich recht in der Annnahme das du Mathieas ..... bist? ....
    Ich glaube, er heißt HAGEN .. kann mich aber auch irren - deshalb PSSST

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sprocky
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    Zitat Zitat von return41 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, er heißt HAGEN .. kann mich aber auch irren - deshalb PSSST
    Ja jetzt wo Du es sagst fällt es mir wie Schuppen von den Augen - von der Dienstzeit her ist es H. C. aus Gr.R.

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